Was die Presse über uns sagt?

Rontaler

erschienen am 28. April 2022

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Première „vom Himmel zrogg“

Am Samstag, 23. April konnte nach langem Warten wieder ein Theaterstück aufgeführt werden in Inwil. Dem Publikum, sowie den Theaterleuten hat man angemerkt, dass sie sich freuen, nach zwei Jahren nun wieder im Möösli zusammenfinden zu können.

Das Stück von Rico Spring, das aufgeführt wurde, ist eine Mischung aus Komödie, Volksstück und Tragödie. Neben den  Lachern waren im Publikum also auch Gänsehaut, Schreckmomente und Rührung zu spüren.

Schacher Sepp (Thomas Theiler), einer der Hauptprotagonisten in der Geschichte, sammelt mit seinem Innerschweizer Schalk Sympahtiepunkte. Sein Ruf eilt ihm im Himmel, wie auf Erden voraus.

Beim Jassen ist er ein gefürchteter Gegner, aber die Erzengel (Annerös Weber / Miggi Bachmann) hat er bereits mit seinem Chriesiwasser zu etwas lockerer Haltung gebracht. Ein Vorfall in der Vergangenheit sorgt im Himmel jedoch für Unruhe und Sepp will unbedingt zurück auf die Erde, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Und so kommt es, dass
der Tod (Andreas Jozsa), nun plötzlich einen trinkfreudigen Begleiter dabei hat, bei seinen Reisen zur Erde.

Das ungleiche Duo ist nur einer der vielen humoristischen Höhepunkte. Für emotionale Momente sorgen auch die Protagonisten auf der Erde. Hannes (Andreas Seiler), ein Taglöhner der unschuldig im Gefängnis sass, will sich am fiesen Gemeindepräsident Kägi (Pius Albisser) rächen. Die erfahrenen Spieler verstehen es, die Emotionen und die Spannung hoch gehen zu lassen. Auch viele Schauspieler, die ihr Debut feiern, glänzen mit Talent.

Ganze 20 Mitwirkende bewegen sich auf der Bühne, auf der mit specialeffects wie Rauch, Blitz und Donner nicht gespart wird. Regisseur Herbert Weber ist stolz auf die gelungene Produktion und freut sich zusammen mit der ganzen eibeler Volksbühne auf ihren Besuch!

 

Seetaler Bote

erschienen am 28. April 2022

INWIL Vorhang auf für die Eibeler Volksbühne: Nach zwei Jahren Zwangspause scheute das 21-köpfige Spielerensemble den Aufwand nicht, das Schauspielstück «Vom Himmel zrogg» in drei Akten zu präsentieren. Obwohl es um den Tod geht, gab es für Jung und Alt einiges zu lachen.


«Endlich ist es wieder so weit. Die Theatersaison kann wie gewohnt stattfinden», freute sich Regisseur Andreas Seiler. Das Leuchten in seinen Augen lässt die Ungewissheit der letzten Monate verblassen: «Für den Verein war es zwei Jahre nicht klar, wie die Vereinstätigkeit weitergeht. Es gab Rochaden im Ensemble und aufgrund gesundheitlicher Probleme sind zudem zwei Personen kurzfristig ausgefallen. So musste der Dreiakter noch angepasst werden. Ich übernahm in der Endphase parallel zu meiner Rolle zum ersten Mal auch die Regie», so Seiler weiter.


Grosser Zusammenhalt
«Es ist sehr eindrücklich zu sehen, wie ausserhalb der Komfortzone Grossartiges entstehen kann», sagt der Regisseur stolz. «Alle Vereinsmitglieder schenkten sich gegenseitig unheimlich viel Vertrauen und haben die vorhandene Ungewissheit und Nervosität mit viel Disziplin schlicht in Spielfreude umgewandelt. So präsentierte die Eibeler Volksbühne am vergangenen Wochenende bei ihren ersten beiden Aufführungen im Zentrum Möösli ein Stück mit vielen verschiedenen Facetten, Charme, aber auch frivolen Sprüchen.


Im Himmel sowie auf Erden
Das Theaterstück «Vom Himmel zrogg» lebt vom Kontrast zwischen Himmel und Erde. Zum einen widerspiegelt es das Leben auf der Erde, in einer längst vergangenen Zeit, in der ein Gemeindepräsident seine Mitmenschen tyrannisiert. Zum anderen der Himmel, in welchem sich trotz modernsten Internet-und Computertechnik ein Fehler eingeschlichen hat. Der Sohn des Gemeindepräsidenten Kägi probt mit seiner Verlobten seine Hochzeit. Hannes, der vor fünf Jahren infolge Wilderei festgenommen wurde, kehrt zurück ins Dorf. Alte Wunden brechen auf. Als Hannes feststellt, dass sein Ziehvater, der Schacher Sepp, am gleichen Tag verschwunden ist, wie er selbst verhaftet wurde, überschlagen sich die Ereignisse.


Schacher Sepp erfährt im Himmel vom Schicksal seines Enkels. Er und der düstere Beinlichrömer greifen – der Relativitätstheorie sei Dank – durch die mirakulöse Überwindung von Raum und Zeit ins Geschehen ein. Eine Mischung aus Komödie, Tragödie, Märchen und Heimatfilm überzeugt das Publikum. Linda Schumacher

 

Luzerner Zeitung

erschienen am 22. April 2022

Schacher Sepp wird es richten

Im Stück «Vom Himmel zrogg – Schacher Sepp 2» geht es ums Sterben. Im Theater Inwil kann dennoch gelacht werden – todsicher.

Ungefähr hundert Jahre reist das Publikum im neuen Stück «Vom Himmel zrogg – Schacher Sepp 2» der Eibeler Volksbühne in der Zeit zurück. Das Theater ist eine eigenständige Erzählung, Vorkenntnisse aus dem ersten Teil sind nicht nötig. Es ist die Epoche, in der die Gemeindepräsidenten die Dorfkönige waren, uneheliche Kinder eine Schande und Bauernschläue eine schier überlebenswichtige Tugend.

Der Sohn des Gemeinde­präsidenten Kägi probt mit seiner Verlobten seine Hochzeit. Kägi ist alles zu kostspielig, den guten Wein soll nur er serviert bekommen. Da platzt Hannes in die Szenerie, er sass fünf Jahre im Gefängnis wegen Wilderei. Hannes ist voller Zorn und will Rehabilitation. Als er feststellt, dass sein Ziehvater, der Schacher Sepp, am gleichen Tag verschwunden ist, wie er verhaftet wurde, wühlt Hannes erst recht in der Vergangenheit.

 

Gute Verbindungen zum Beinlichrömer

Schnell wird klar: Der Schacher Sepp ist gestorben und bekommt dank seiner guten Verbindungen zum Beinlichrömer im Himmel so einiges mit, was auf der Erde schiefläuft. Er erfährt von Hannes Schicksal und erhält die Nachricht von dessen Tod: laut Petrus’ Unterlagen 40 Jahre zu früh! Trotz modernster Internet- und Computertechnik im Himmel hat sich ein Kommafehler eingeschlichen. Schacher Sepp überredet Erzengel Michaela, ihn auf die Erde zu senden, um den Fehler zu richten.

 

Die Mischung aus Komödie, Tragödie, Märchen und Heimatfilm verlangt zwanzig Rollen, die unterschiedlicher nicht sein können.

Bild: Yvonne Imbach (Inwil, 6. April 2022)

Das Volksstück aus der ­Feder von Rico Spring ist für die Eibeler Volksbühne wie gemacht. Die Mischung aus Komödie, Tragödie, Märchen und Heimatfilm verlangt zwanzig Rollen, die unterschiedlicher nicht sein können. Dem Ensemble gelingt es auf hohem Niveau, die vielen verschiedenen Facetten zu zeigen. Da ist alles dabei, was man sich als Zuschauer nur wünschen kann.

Regie führte Herbert Weber, der kurz vor der Premiere krankheitshalber ausfiel. Andreas Seiler, seit 16 Jahren Spieler sowie Vereinsmitglied und dieses Jahr in der Glanzrolle als Hannes zu sehen, übernahm die Endphase. «Es war geplant, dass ich ab nächstem Jahr erstmals Regie führe, nun ist es etwas früher dazu gekommen.»

Hinweis

Premiere: Samstag, 23. April. Weitere Aufführungen bis 7. Mai. Gemeindezentrum Möösli, Inwil. Reservation: www.evb-inwil.ch oder Telefon 079 409 32 61.

 

Rontaler

erschienen am 16. Mai, 2019

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Von Klappsofas und lauwarmen Leichen

Am Samstag, 27. April fand im Gemeindezentrum Möösli die Premiere des Stücks «Ein Schluck zuviel» statt.

Auf der Bühne im Loft-Stil steht ein Klappsofa. Darauf schält sich ein ziemlich zerknitterter David (Andreas Seiler) aus den Federn. Neben ihm, unter einer rotem Samtdecke, erahnt man einen Frauenkörper. Als David langsam davonschleichen will, kommt darunter Janine (Corinne Fuchs) zum Vorschein. Wie peinlich für den Direktor des Bundesamts für Gesundheit – seinen Vollrausch von letzter Nacht soll ja nicht der erste gewesen sein!

Als sie ihm einige Anekdoten von der letzten Nacht schildert, wird klar: David hat einen totalen Filmriss. Er erinnert sich, zu seinem Verdruss, weder an die hübsche junge Janine, noch an die Pokerspiele im Waschsalon. Auch woher die Geldscheine in seinem Jackett stammen, ist ihm ein totales Rätsel. Und vorallem – wo in Gottes Namen sind seine Hosen gelandet?

Der arme David irrt also völlig verkatert und ohne Erinnerung in der Loftwohnung umher.
Das Ausmass seiner Eskapade wir aber erst Stück für Stück erkennbar. Als Gianni (Andreas Troxler), der eifersüchtige Ehemann von Janine auftaucht, wird ihm natürlich kurzerhand eine Lüge aufgetischt, die auch gleich für Janines Eltern (Susanne Baumgartner & Roman
Fabits) herhalten muss. Immer mehr skurrile Figuren, wie zum Beispiel die libanesische Drogenbaronin (Michèle Helfenstein) oder die schiesswütige Komissarin (Anita Heim) decken die schockierenden Ereignisse der vergangenen Nacht auf. Nur Davids unerschütterlich treuer Freund Phipps (René Huber), der so einige blaue Flecken in Kauf nimmt, hält zum Direktor des BAG. Oder ist dieser vielleicht auch schon leid, David immer wieder aus der Patsche zu helfen? Seiner temperamentvollen Ehefrau (Sybille Meyerhans) jedenfalls, wirds langsam aber sicher zu bunt mit den Ausreden ihres Mannes.

Obwohl dieser mittlerweile sogar wieder Hosen trägt. Während des Stücks passieren immer wieder unerwartete Wendungen und Davids Situation verschlimmert sich ins scheinbar Unendliche. Man fragt sich zunehmend: Kann es noch übler kommen? Ist die Leiche wirklich tot? Und vorallem – wird das Klappsofa nochmals heruntergeklappt? Der Regisseur Herbert Weber hat seinen Spielern einiges abverlangt und der EVB durfte eine sehr erfolgreiche Premiere mit enthusiastischem Publikum erleben.

 

v.l.n.r. Roman Fabits, Andreas Seiler, René Huber und Anita Heim.

Seetaler Bote

erschienen am 09. Mai, 2019


Luzerner Zeitung

erschienen am 25. April, 2019

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Rontaler

erschienen am 02. Mai, 2018

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Rontaler

erschienen am 23. April, 2018

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Seetaler Bote

erschienen am 12. April, 2018


Rigi Anzeiger

erschienen am 12. April, 2018

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Luzerner Zeitung

erschienen am 07. April, 2018

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Rontaler

erschienen am 22. März, 2018

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